Heiße Action – coole Sieger
Das „Norisring Speedweekend“
Glühende Hitze und ein irrer Sound: Motorsport wirkt elektrisierend. Mehr als 125.000 Menschen sind zum „Norisring Speedweekend“ gekommen. Mit dabei auch die Sieger des „move on“ Preisausschreibens. Die Stimmung auf dem Rundkurs in Nürnberg ist euphorisch und spannungsgeladen. Überall drängen sich die Menschen – auf dem Weg zu den Tribünen, vorbei am Fahrerlager, hin zu den Würstchenbuden und Souvenirständen. Das Rahmenprogramm alleine würde einige Tausend Menschen anlocken. Jeanette und Bro’Sis versuchen, zwischen den einzelnen Rennen die Stimmung weiter anzuheizen – und das bei über 30 Grad im Schatten. Wer Schildkappe, Sonnenmilch und Ohrstöpsel vergessen hat, darf sich über unangenehme Nachwirkungen des Motorsportereignisses nicht wundern.
Rund um das Hauptereignis, den 5. Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM), steht das „Norisring Speedweekend“ im Zeichen der Nachwuchs- und Hobbyfahrer. Bei der Formel BMW ADAC Meisterschaft, bei VW Lupo Cup, Porsche Carrera Cup und Formel 3 kämpfen junge Motorsporttalente um Siegprämien und hoffen, später professionell in den Motorsport einsteigen zu können. Schon mancher Fahrer kam über Nachwuchs-Cups in die Formel 1 oder die DTM. Und auch diese Rennen bieten das, was den Reiz des Motorsports ausmacht: packende Zweikämpfe und spannende Rennverläufe. Die Zuschauer sind schon vor dem Highlight des Rennwochenendes begeistert.
Auffällig ist: Unfälle gibt es kaum. Ein Fahrer rutscht in den Reifenstapel, zwei andere tuschieren sich und müssen das Rennen aufgeben. Die meisten Fahrer kennen offenbar ihre Grenzen und die ihres Materials. Und auf die Sicherung der Strecke haben die Organisatoren größten Wert gelegt.
Das DTM-Rennen bildet den umjubelten Abschluss dieses Rennsportevents. Die Sieger von „move on“ verfolgen das Rennen auf der VIP-Tribüne auf Höhe der Boxengasse. Immer wieder springen sie auf, spenden begeistert Beifall und feuern ihre Lieblingsfahrer an. Aber weder Bernd Schneider noch Jean Alesi gewinnen, sondern der Niederländer Christijan Albers. Doch das Rennen hat alle begeistert. Und manchem klingt der Motorsound noch auf dem Heimweg in den Ohren.
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