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Gut drauf, statt von der Rolle

Mit Inlinern bei Skatenights und im Straßen­verkehr

Skatenights ziehen Tausende Inliner an. Beinahe jede City lädt in den Sommermonaten zum Skaten in die Innenstädte. Vom 5. Mai bis 1. September sind jeden Montagabend die Straßen der Münchener Innenstadt für die Skater reserviert. Bei den 18 Events der Münchner Blade Night werden rund 400.000 Skater erwartet. Auf sechs unterschiedlichen Strecken rollen sie durch die Stadt.



Doch viel schwieriger als das Rollen ist bei Inlinern das Anhalten. Gerade Anfängern bereitet es große Probleme, jederzeit stoppen zu können. Wer an einem großen Event mitrollern will, sollte auf alle Fälle vorher Bremsen und Fallen lernen. Richtige Falltechniken sind wichtig, um schmerzhafte Verletzungen zu vermeiden. Neulinge auf den acht Rollen sollten daher einen Inlinerkurs belegen. Hier lernen sie neben den Fahrtechniken auch das sichere Bremsen und Ausweichen auf engem Raum. Adressen von Inlineschulen mit bundesweit einheitlichem Kurssystem gibt es unter www.skate-network.de. Auf eine sichere Ausrüstung sollte kein Skater verzichten. Neben dem Helm zählen dazu auch Protektoren für Knie, Ellenbogen und Handgelenke. Eine am Handgelenk anschnallbare Klingel kann helfen, sich für andere Verkehrsteilnehmer bemerkbar zu machen. Spezielle Leuchten, die beispielsweise an den Schuhen befestigt werden, machen den Skater gut für andere sichtbar.

Abgesehen von Skatenights können Inliner nicht immer fahren, wie und wo sie wollen. Sie gelten als Fußgänger. Daher dürfen sie nur Gehwege, Fußgängerzonen, Privatwege, verkehrsberuhigte Bereiche und Spielstraßen benutzen. Außerdem dürfen sie dort nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren. Auf alle Fälle sollten Skater immer vorausschauend und rücksichtsvoll fahren, um sich und andere nicht zu gefährden.

Mehr zu den Münchner Bladenights unter http://www.muenchner-blade-night.de

 

   
 
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