Mit wenig Sprit und viel Spaß
Von Paris nach Berlin: Sicherheitstour für junge Fahrer
Spaß haben, Sprit sparen und sicher ankommen – unter diesem Motto stand die Jugendtour Paris – Berlin 2002. Am 31. August starteten rund 70 junge Fahrer unter dem Eiffelturm. Acht Etappen mit kniffligen Sonderaufgaben sowie ein Sicherheitstraining auf dem Nürburgring waren bis zur Zieleinfahrt am Brandenburger Tor zu absolvieren.
Zum dritten Mal veranstalteten der ADAC, das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie weitere Organisationen diese Verkehrssicherheitsaktion für junge Fahrer. Der Grund dafür: Trotz rückläufiger Unfallzahlen insgesamt sind Fahranfänger die Risikogruppe Nummer eins im Straßenverkehr. Fast ein Viertel der im Jahr 2001 tödlich Verunglückten (1.606, 23,1 Prozent) und der Unfallopfer (108.800, rund 22 Prozent) waren zwischen 18 und 25 Jahre alt. Und das, obwohl die jungen Erwachsenen nur 7,7 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen und im Durchschnitt weniger Kilometer als diese fahren.

Bei Paris – Berlin geht es nicht darum, cool oder schnell zu sein. Die Fahrer müssen beweisen, dass sie ihr Auto beherrschen und verantwortungsbewusst unterwegs sind. Da gilt es, sicher rückwärts einzuparken und Bremsweg und Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Ein Anhänger muss fehlerfrei über eine Hindernisstrecke manövriert werden. Die Teilnehmer mussten außerdem ihr theoretisches Wissen zeigen und sich selbst aus dem Überschlagssimulator befreien. Eine Sprit-Spar-Etappe erforderte einen besonders souveränen Fahrstil. Die besten Fahrer dürfen nun zur Belohnung eine Woche Urlaub auf La Réunion verbringen.
|
|
|
|