Erstens sicher

 Die Nacht wird hell
 Adler- oder Holzauge
 „Ich fahr schon mal vor“
 Wer telefoniert, fährt wie angetrunken
 Rollertuning: Vorsicht Lebensgefahr
 Discounfälle – Die Gefahr in der Nacht
 Mit sicherer Rüstung
 Bei ungesicherter Ladung kommt es ganz dicke
 Hilfsaktion auf der Bahntrasse
 Limo als Promillekiller?
 Sehen und gesehen werden
 Ein Luftsack für die Sicherheit
 Es werde (Tagfahr-) Licht ...
 Winterreifen im Herbst? Na sicher!
 Von Latsch und Kraftschluss: Auf die Haftung kommt es an
 Lass die Reifen Luft schnappen
 Erst Mattscheibe, dann Durchblick
 Vorsicht Panne!
 Einsatz mit dem Rettungsmotorrad
 Der muss sitzen
 Wer am Steuer telefoniert, sieht alt aus
 Graue Zellen schaffen Sicherheit
 Sicher drunter und drüber
 Kleine Pille, große Folgen
 Aufprall mit fast 70 Sachen
 Klasse S ist nicht klasse
 Unfalldatenspeicher senken Unfallzahlen
 Gefährliche Dachlasten
 Fahranfänger fahren gefährlich
 Blinkerhandschuh bringt Licht ins Dunkel
 Wenn der Reifen mitdenkt
 Hals über Kopf
 Gefährlicher Spaß auf vier Rädern
 Sicherer Platz für Hund und Katz
 Meckern und Pennen tabu
 Oh Schreck
 Allrad: Keine Alternative zu Winterreifen
 Ich übernehme Ihre Punkte
 Kleiner Kratzer – satte Rechnung
 Abbiegen erlaubt, größte Vorsicht nötig
 Dummys können in Rente gehen
 Mit Winterreifen nicht bis zum ersten Schnee warten
 Gib Gummi für Verkehrssicherheit
 Sonne, Schnee und Spaß
 Schwellen reagieren auf Tempo
 Auffahren will gelernt sein
 Police Academy: Herr der Räder in riskanten Situationen
 Schutz in null Komma nichts
 Alkohol am Steuer:
 Damit’s nicht klemmt
 So weit das Auge reicht
 Radeln bei Rot: Ab zur Nachschulung!
 Alle sieben Minuten wird ein Auto gestohlen
 Motorradfahren ist in, die Gefahren sind hoch
 Grüne Helfer gegen blaue Sünder
 Ausgezeichnete Arbeiten für Verkehrssicherheit
 Für fünf Minuten angetrunken
 Mit Sicherheit in Gefahr



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Die Nacht wird hell

Elektronische Systeme helfen sehen

Nachts ereignen sich mehr als 40 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle, obwohl in dieser Zeit nur etwa ein Viertel des täglichen Verkehrs stattfindet. Meist sind die schlechten Sichtverhältnisse eine der Unfallursachen. Neue elektronische Systeme können Fahrern helfen, nachts Gefahrensituationen besser einschätzen zu können.



Bislang gibt es entsprechende Hilfen nur in Oberklassefahrzeugen gegen Aufpreis. Die Programme, die dabei zum Einsatz kommen, bauen auf völlig unterschiedlichen Techniken auf. Beim System „Night Vision“ von BMW beispielsweise nimmt eine Wärmebildkamera in der Frontschürze Schwarzweißbilder auf. Diese erscheinen auf einem Display in der Mittelkonsole des Wagens. Es besticht durch eine große Sichtweite von bis zu 300 Metern. Der Unterschied zwischen Umgebung und Hindernis ist deutlich zu erkennen. Ein Nachteil: Das System erkennt ausschließlich lebende Hindernisse. Diese heben sich als helle Flecken vom dunklen Hintergrund ab.

Beim Nachtsichtassistenten von Mercedes liefert die Kamera, die dicht hinter dem Innenspiegel angebracht ist, ebenfalls ein Schwarzweißbild. Sie kann Licht im normalen Sichtbereich, aber auch im Infrarotbereich erfassen. In die Scheinwerfer integrierte Infrarotlampen beleuchten die Umgebung in einem Bereich von 150 Metern. Der Monitor befindet sich an Stelle des Tachos im Armaturenbrett. Anders als die Wärmebildkamera des BMW macht die Infrarotkamera auch leblose Hindernisse besser sichtbar.



Dass beide Systeme noch nicht optimal sind, zeigen Reaktionen von Testfahrern, die sich von den zahlreichen Bildinformationen überfordert fühlen. Die Tester kritisierten zum Beispiel auch die ungünstige Position des Displays. Es gibt bereits Forschungen, die Bildinformationen in die Windschutzscheibe zu spiegeln. Dann könnte sich der Fahrer weiter auf die Straße konzentrieren und würde in seinem normalen Sichtfeld zusätzliche Informationen durch die Nachtsichtsysteme erhalten. Ob mit einer solchen Sehhilfe oder ohne sollte für Nachtfahrten auf alle Fälle gelten: Vorausschauender als bei Tag, bremsbereit und hoch konzentriert fahren, so dass man im Notfall innerhalb der Leuchtweite anhalten könnte. Schließlich sind nachts und in der Dämmerung viele Wildtiere aktiv und man kann – egal mit welcher Hilfe – nachts nie so gut sehen wie tagsüber.

 

   
 
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